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zur Medienerziehung in Kindertagesstätten

betreut von der GMK

    

Praxisprojekte
Ideen aus der Praxis zum Nachmachen

Die hier dargestellten Projekte sind von ErzieherInnen durchgeführt worden, die an der Fortbildung „Medienerziehung in Kindergarten und Hort“ teilgenommen haben.
Wir hoffen, dass diese Projektbeispiele aus den Bereichen Video, Computer, Foto und Radio Sie zum Nachmachen anregen. Viel Spaß dabei!


Praxis: Computer

Computerbasteln aus Schrottteilen

Kurzbeschreibung:

  • Aus ausgemusterten PC-Teilen und anderen Bastelmaterialien entstehen "neue" Fantasiecomputer. Bei diesem Projekt steht der Bastel- und Konstruktionsspaß eindeutig im Vordergrund - und ganz nebenbei lernen Kinder (und Erwachsene) vielleicht doch so einiges über das Innenleben echter Computer.

Zielgruppe:

  • Jungen und Mädchen ab 3 Jahre

Voraussetzung (Hardware, Software, sonstiges Material etc.):

  • Kiste mit ausgemusterten PC-Teilen
  • Schraubendreher
  • Bastelmaterialien wie Kartons, Wolle, Kleber etc.
  • ggf. Lichterketten

Zeitbedarf:

  • 1 Nachmittag

 

 

Beschreibung:

  • Ein Computer ist ein kompliziertes Gerät aus vielen Einzelteilen. Selten aber gibt es die Möglichkeit, einmal in das Innere eines solchen Apparates zu sehen. Warum also nicht mal reinschauen in einen funktionsuntüchtigen Computer und die alten oder auch defekten Teile zu einem neuen "Super-Rechner" zusammenschrauben?
    Über den PC-Laden vor Ort, über Firmen, bei der Stadtvewaltung etc. werden einige ausgemusterte oder defekte Computertower besorgt, die nun "ausgeschlachtet" werden können.
    Als erstes werden die alten Computer auseinandergenommen. Verwendet werden nur die PC-Tower oder externe Peripheriegeräte wie Laufwerke, Drucker etc., jedoch keinesfalls die Monitore, da dies gefährlich werden kann. Selbstverständlich darf ein Netstecker, sofern er dabei ist, niemals an der Steckdose angeschlossen sein. Am Besten wird der Stecker gleich entfernt und beiseite gelegt, dann kann nichts passieren. Dann wird das Gehäuse geöffnet, das meist nur mit wenigen Schräubchen verschraubt ist. Ist das Gehäuse entfernt, können einige Teile und Kabelverbindungen einfach so herausgezogen werden, da diese nur gesteckt sind. Was geschraubt ist, wird mittels Schraubendreher gelöst. Ausgemustert sind die Geräte sowieso, also macht es auch nichts, wenn mal ein kleines Teil abbricht. Mit einem Hammer oder spitzen Gegenständen sollen die Computerinnereien nicht bearbeitet werden, denn wir wollen die Einzelteile noch verwerten und außerdem rausbekommen, wie die einzelnen Teile eigentlich heißen. Dabei geht es nicht um eine technisch komplizierte Zuordnung und Beschreibung, doch ist es für manche Mädchen und Jungen durchaus spannend, wie so eine Festplatte aussieht, auf der ihre Spiele gespeichert sind, oder dass im Computer auch ein Lüfter steckt, damit er nicht heiß läuft. Technisches Wissen zu vermitteln steht - das wurde ja eingangs schon erwähnt - aber nicht im Vordergrund dieses Angebots.
    Wenn alles, was abschraubbar ist, ausgebaut ist, kann der kreative Zusammenbau beginnen.
    Ein Pappkarton bietet eine hervorragende Grundlage für den Computer, er dient sozusagen als "Tower". Er kann auch zum PC mit Monitor in einem werden oder auch zu einem Notebook - hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Vorderseite des Kartons wird aufgeschnitten, so dass in ihn hinein gesehen werden kann. Hier können nun die Altteile platziert werden, die durch Wolle, Schnur o. ä. miteinander verbunden werden. Um alles ein wenig haltbarer zu machen, können die Teile auch mit Klebstoff befestigt werden.
    Um die neue Generation der Computer auch optisch noch ein wenig aufzupeppen, können sie beispielsweise bemalt oder mit einer blinkenden Lichterkette dekoriert werden.

 

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